Was ist eigentlich Berlin?

Kennt ihr das Problem? Da kommt Besuch aus fernen Ländern und betritt das erste Mal Land und Stadt und man steht irgendwie in der Selbstverpflichtung, repräsentatives und Unterhaltsames zu zeigen. Man möchte ja schließlich ganz WM-mäßig den besten Eindruck hinterlassen.

Als Wahlberliner fühle ich mich der Stadt ja sehr verbunden und bin von seiner Kulturdichte stets erschlagen. Doch wenn man mal zack, zack eine Liste interessanter Dinge präsentieren soll geht schnell mal was verloren.

Daher die Frage an die Berliner Mitleser: was sind die Dinge, die man unbedingt gezeigt haben sollte, damit jemand einen guten Eindruck von Berlin bekommt. Und nein, ich rede nicht von den Touristenstandards. Auch wenn sicherlich viele davon auch auf der Liste stehen sollten. Ich suche eher nach den unscheinbaren Attraktionen.

25 Gedanken zu „Was ist eigentlich Berlin?

  1. Ich bin immer dafür auswärtige Gäste dahinzuschleppen, wo man selber so rumhängt.
    Das ist evtl. unspektakulär aber sehr authentisch.

  2. ich bin zwar kein Berliner, aber ich war jetzt zweimal in Berlin! Ich habe eine Stadtführung von einem echten Berliner erhalten, gezeigt hat er uns: Die Häckischen Höfe ( Ampelmännchenladen ), Reichstag einfach mal rundschauen, Brandenburger Tor, !!!BLUEMAN GROUP!!! ( garantiert das beste was ich an Comedy/Theater gesehen habe ), die Stadtrundfahrt mit dem 100er Bus/ 200er Bus, Funkturm, Synagoge etc. da gibts echt ne Menge!!!

  3. Eine Fahrt mit der Ringbahn wäre bestimmt angemessen. Da fährt man durch verschiedenste Stadtteile und bekommt auch ein wenig von den Berlinern mit. Besonders interessant dürfe das natürlichen zur Zeit des abendlichen Berufsverkehrs sein. Zumindest ich finde, dass man dadurch die Atmosphäre fremder Städte gut mitbekommt.

  4. Bei den aktuellen Außentemperaturen bietet sich eine Schiffrundfahrt auf der Spree an. Vom Treptower Park quer durch die alte und neue Mitte Berlins bis hin zum Highlight Lehrter Bahnhof aka Berlin Hauptbahnhof. Auch ganz schön ist ein Blick in eine authentische Strandbar: Die bekannte um die Ecke vom Hackeschen Markt ist zwar derzeit bautechnisch ein wenig eingeschränkt resp. überlaufen, aber es gibt ja schließlich noch weitere.
    Wenn es ein wenig Berlin bei Nacht sein darf, dann ganz unspektakulär Bergmannstraße oder Simon-Dach-Straße resp. Umgebung.

    Ich hoffe hier kommen noch weitere Vorschläge, damit Du auch ja die Qual der Wahl hast für die zukünftigen Berlin-Besucher :P

  5. Schiff ist immer eine gute Idee. Sonntags kannst du mit der Sanssouci (ab Treptow, glaube ich) so eine Brunch-Rundfahrt machen. Nicht ganz billig (30,- oder so) aber drei Stunden fressen und schippern hat schon was. (sternundkreis.de)
    Oder Tretbootfahren ;-) Geht auf dem Wann- oder Müggelsee.
    Oder ihr fahrt mal zum Paddeln raus in den Spreewald.

    Von den ganzen Touristendingern schlage ich vor: Fernsehturm, Jüdisches Museum und die versunkenen Schätzte im Gropius-Bau.

    Erst Konopke und dann eine anständige Wurst bei Curry 36 am Mehringdamm.

    Kreuzberg, Urbanhafen: essen auf der Iskele, danach Eis bei Isabel (Böckhstrasse)

    Burger im White Trash essen.

    Überhaupt essen.

    In der Bergmannstrasse gibt es einen Vespa-Verleih (50er).

  6. Einfach auf die naechstebeste park-party schleppen, warten bis die polizei kommt und diese dann weiterfeiern bis zum sonnenuntergang anordnet. Hat bisher jeden frisch oder fremdberliner ueberzeugt das in berlin die sachen einfach ein wenig anders laufen.

  7. Sonnenuntergang gucken vom Hang im Mauerpark aus, das mit der Park-Party stimmt, Frühstücken gehen (kein Brunch!), Sowjetisches Ehrenmahl im Treptower Park kommt auch ganz gut, Schwimmen gehen an einem See im Umland (Liebnitzsee am liebsten), gut indisch oder asiatisch essen gehen.

  8. was typisch berlinerisches wäre wohl einen döner essen gehen :) hab bis jetzt noch keine andere stadt in deutschland gefunden, wo der döner so lecker und gleichzeitig so billig ist.
    a propo essen: ich glaube in berlin gibt es mit abstand die kulinarischste vielfalt. egal was man essen will, es gibt mind. 5 restaurants, die das anbieten :)

  9. das white trash ist zwar ganz hip inzwischen, aber leider auch ein mieser laden. ganz unsympathisch…

    schön dagegen: die aussicht vom kreuzberg, ganz oben, über die stadt & der mauerpark zb..

  10. Zwar touristisch, aber dieses drehende Restaurant im Fernsehturm ist eigentlich doch was essen angeht ganz OK, gar nicht so teuer und hat diese DDR details die halt schoen 70’er Jahre aussehen…

  11. Schoen ist es auch, spaet – also mitten in der Nacht – ins Tacheles zu gehen oder zumindest in das brachliegende Gelaende dahinter.
    Die Bar ganz oben im 5. Stock macht Freitag auf Samstag gegen 3 Uhr zu, der Ausschank im Brachland geht weiter. Ich bin da verdammt gerne.

    Ansonsten ist die ehemalige CIA Radarstation auf dem Teufelsberg auch ein huebsches Ausflugsziel (je nach Art des “Ausflugs” besser mit Drahtschere).

    Tja und ansonsten: Die Kontraste von Berlin herausheben! Mit dem Motorrad oder der Vespa die Havelchaussee rauf und runter, danach in die Innenstadt und den Gast darauf hinweisen, dass das alles Berlin gewesen ist. West-Berlin musste damals halt durch den eingemauerten Status fuer Ausflugsziele innerhalb des Walls sorgen. Immer wieder beeindruckend!

  12. die besucher auf jeden fall aufn flohmarkt schicken.

    wenn es technophile sind, ins deutsche technik museeum (in dieses haus mit dem optischen täuschungen).

    die U2 komplett durchfahren

    east side gallery

    1mal clubben

  13. die ringbahn würd ich jetzt nicht grad empfehlen, da sieht man ja garnicht wirklich was von der stadt, lieber straßenbahn fahren

    Ich bekomme bald besuch und wenn das wetter es zulässt werden wir folgendes anschaun:
    Volkpark friedrichshain zum entspannen
    dorotheenstädtischen friedhof um brecht usw zu besuchen
    danach direkt friedrichstraße runterlaufen, lafayette
    dann gendarmenmarkt
    kreuzberg zum falafel essen und abends feiern krumme lanke zum schwimmen gehen
    sonst einfach etwas durch den grunewald laufen
    sonntag flohmarkt am boxi und da was trinken in der gegend
    dann eben meine ecke hier in prenzlauer berg
    kastanienallee zum brunchen gehen, mauerpark
    zwischendrin irgendwann noch spreespaziergang
    dann noch die hackeschen märkte und den alex halt und vielleicht noch mit dem bus einmal rundfahren kudamm halt damits mal gesehen wird und rein ins kadewe um mit dem glaslift zu fahren und essen zu gucken.
    Naja viel mehr ist auch nicht zu schaffen in den paar tagen, die wir haben, wenn überhaupt.

    wo kann man denn noch etwas altstadt von berlin sehen, weiß das jemand? bin ja selbst noch nicht soolange hier.

  14. U-Bahnhof Mohrenstr. U2, der rote Marmor ist aus Hitlers Reichskanzlei, die gleich um die Ecke in der Vosstr. stand. Da kippen alle Berlin Besucher hinten ueber. Historisch gibt es noch einige andere Leckerbissen.

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